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Freitag, 10. September 2010, 16:59 Uhr
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Jahr: 2010 Heft: 03 Seite: 1
Fairer Wettbewerb zwischen Internet-Suchmaschine und Online-Presse
Warum sich Zeitungs- und Zeitschriftenverleger in Sachen Google an die Kartellbehörden gewandt haben
Die deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenverlegerverbände BDZV und VDZ haben das Bundeskartellamt um Prüfung gebeten, ob das Internetunternehmen Google seine marktbeherrschende Stellung auf den Online-Märkten missbraucht. Bereits im Herbst 2008 hatte sich der italienische Zeitungsverlegerverband an die dortigen Kartellbehörden gewandt. Auch andere europäische Verlegerverbände erwägen in Sachen Google den Schritt zur Kartellaufsicht. - Worum geht es? Um das Rückzugsgefecht der alten Printindustrie, die sich dem Wettbewerb mit modernen Internetunternehmen nicht gewachsen sieht und nun auf behördliche Hilfe hofft, um ihr untergehendes Geschäftsmodell zu retten? Eine genauere Analyse ergibt, dass es bei dem Konflikt weniger um die wirtschaftlichen Interessen einiger notleidender Presseverlage geht als vielmehr um prinzipielle Fragen der Sicherung von Medienwettbewerb und Meinungsvielfalt im Internet.
Google begann als Internetsuchmaschine. Das über allem stehende Ziel war es, "die Informationen der Welt zu organisieren und sie allgemein und auf nützliche Art zugänglich zu machen". Die Bedeutung dieser ...

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