Vermarktung durch den fingierten Konsumenten - geniale Marketingstrategie oder wettbewerbsrechtlicher Verstoß?
Eine hohe Anzahl von "Likes", viele "Follower" sowie gute Bewertungen in sozialen Netzwerken oder Meinungsportalen schaffen Vertrauen und suggerieren dem Verbraucher unternehmerische Qualität und Beliebtheit. Mit dieser Art der Vermarktung durch den Kunden erhoffen sich Unternehmen Wettbewerbsvorteile gegenüber ihren Konkurrenten. In Zeiten des Internets zeichnet sich ein gesteigertes Interesse an einem solchen Werbemodell ab. Doch nicht jedes Unternehmen verfügt über eine große Fangemeinde. Um nicht gänzlich auf diese Form der Eigenwerbung zu verzichten oder eine Fanbasis langjährig aufbauen zu müssen, hat sich ein Markt für gekaufte "Like- Einträge" und "Fake-Follower" entwickelt. Ferner werden Fans durch Lockangebote geködert. Dies gilt gleichermaßen für positive Kundenbewertungen. Ziel der Unternehmen ist es, neue Kunden zu werben und dadurch den Absatz zu steigern. Doch inwieweit sind solche Methoden noch als erlaubte Eigenwerbung zu bewerten und a...
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